Stallehr

STALLEHR: 600 m (eigene Gemeinde)

 

Name

Der Name leitet sich von „stabularia“ – Stall – ab. Aus diesem Wort entstanden die Namen „Stallar“, „Stallär“, und „Stalleer“.

 

Geographie

Eine Kleingemeinde am Eingang des Klostertales am nordwestlichen Fuße des Davennakopfes in unmittelbarer Nachbarschaft von Bludenz. Man fährt an dieser Ortschaft in der Regel vorbei. Dabei ist sie ein schmuckes Kleinod. Sie ist eine ruhige, kleine Klostertaler Gemeinde und gehört zum Gerichtsbezirk Montafon. Da sie enge Beziehungen zu Bludenz hat, wird sie zu den Walgaugemeindem gezählt.

 

Bevölkerung

300 Einwohner

 

Geologie

Die Ortschaft befindet sich am westlichen Fuße des kalkalpinen Davennastockes des Verwalls nordwestlich vom Davennakopf. Die Ortschaft befindet sich auf Hang und Bachschutt. In unmittelbarer Nähe in Lorüns befindet sich ein Steinbruch, wo Gesteine von Trias bis Kreide aufgeschlossen sind. Ein Besuch ist möglich, jedoch müssen sich Interessierte bei der Betriebsleitung einige Tage vorher anmelden.

 

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1355. Seit 1947 ist Stallehr eine selbstständige Gemeinde.

 

Wirtschaft

Berufspendeln, Getränkeindustrie

 

Bedeutende Bauwerke

Burgstall Diebsschlößle

 

Besondere Ereignisse

Zwischen 1531 und 1612 wurde die Ortschaft wiederholt von der Pest heimgesucht.

 

Sehenswürdigkeiten

  • Wallfahrtskirche (Kapelle) Mariä Geburt 1640 gebaut und geweiht
  • Gemeindesaal mit Fassadengemälde

 

Natur-und Kulturwanderungen (beispielhaft)

Davennakopf (westlichster Gipfel der Davennagruppe 1708 m), Alfenzweg , nach Bludenz, nach Außer- und Innerbraz.

Klostertal
28. Juli 2017, 12:45
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