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3 days ago

Klostertal.at

In den Arlberg Chalets, die auf einem Südhang im malerischen Wald am Arlberg wie hingezaubert erscheinen, wird Urlaub neu definiert. Im Winter 2017 eröffnet, sind die 35 neu errichteten Chalets und 18 Appartements der Ort für Ihre schönste Zeit des Jahres: authentisch, privat, mit allem erdenklichen Komfort. siehe www.arlberg-chalets.eu ...

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Klostertal
21. November 2017, 5:18
Schneeschauer
Schneeschauer
-4°C
Gefühlte Temperatur: -20°C
Aktueller Luftdruck: 1020 mb
Luftfeuchtigkeit: 96%
Wind: 12 m/s W
Böen: 12 m/s
Sonnenaufgang: 7:32
Sonnenuntergang: 16:39
 

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Gewidmete FERIENWOHNUNGEN der Luxusklasse am Fuße des Arlbergs.

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Inner- und Außerbraz

INNERBRAZ: 708 m

 

Name

Ursprung rätoromanisch; Brates war das Wort für „Wiese“, später „Bradze“. Die Bezeichnung Innerbraz ist naheliegend, weil die Ortschaft taleinwärts liegt.

 

Geographie

Die Gemeinde liegt im äußeren Klostertal vor Bludenz, direkt unter dem Roggelskopf, zwischen dem Schmiedtobel im Osten und dem Mühletobel, (Frattetobel) im Westen.

Knapp westlich vom Schmiedtobel, direkt unter der Fallbachwand, befindet sich im Bereich des früheren Gasthofs „Engel“ eine Engstelle. Man könnte sie als die Grenze zwischen dem Inneren und dem äußeren Klostertal bezeichnen. Die Schmiedtobelbrücke (Schmiedtobelviadukt ) ist die größte Brücke der ÖBB im Klostertal.

 

Bevölkerung

980 Einwohner

 

Geologie

Die Ortschaft am Fuße des Roggelskopf (2284 m) befindet sich auf den Schwemmfächern und Murenkegeln des Schanatobels, des Masonbachs und Mühletobels sowie auf Hangschutt, nördlich der Alfenz.

Die auffallende Felskulisse im Norden mit der sehr gut erkennbaren Schichtung der Hauptdolomite gehört zum südlichen Lechquellengebirge beziehungsweise zu den Klostertaler Alpen.

 

Geschichte

Möglicherweise älteste Siedlung des Klostertales, 1282 erstmals urkundlich erwähnt. Die großen, flach geneigten Murschutt- und Schwemmkegel aus dem Norden boten auf der Sonnenseite sehr günstige Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Entwicklung und für die Besiedlung.

 

Wirtschaft

Sommertourismus, Wintertourismus, Berufspendeln

 

Bedeutende Bauwerke

  • Schanatobelbrücke ÖBB, (1968 riss eine Lawine die Eisenbahnbrücke ins Tal)
  • Schmiedtobelbrücke und andere Bauwerke der Arlbergbahn wie der Engelwandtunnel
  • Der frühere Bahnhof der ÖBB – Hintergasse – steht unter Denkmalschutz
  • 1953: Bau des Kavernenkraftwerkes in den Dolomiten des Davennastockes. Das Kraftwerk befindet sich vollständig unter Tag. Während der Bauarbeiten waren zwischen 700 und 1300 Arbeiter beschäftigt, vorwiegend aus dem Osten Österreichs.

 

Besondere Ereignisse

Es ereigneten sich immer wieder Muren, Felsstürze vom Bocksberg und Lawinen.

  • 1958 verlegte ein Felssturz den Ortsteil Hintergasse
  • 1981 donnerte die Brunnentobellawine zu Tal
  • 1986 gerät ein Zug auf der Höhe Hintergasse unter eine Lawine
  • Am 11. August 1995 ereignete sich ein folgenschweres Murenunglück und riss einen Zug mit. Mehrere Menschen starben

 

Sehenswürdigkeiten

  • Kath. Pfarrkirche „Nikolaus“, ca. 1500 gebaut, gotisch. Innerbraz und Außerbraz bilden eine gemeinsame Pfarre.
  • Wegkapelle Wolfgang Gatschief, Wegkapelle Magnus, Kapelle Mühleplatz.
  • Der Standort bei der Kirche ist ein hervorragender Aussichtspunkt, von dort sieht man auf den Roggelskopf, den Wasserfall Masonbach.

 

Natur- und Kulturwanderungen (beispielhaft)

  • Arlbergweg (Jakobsweg), Gafreu-Bockberg-Gavaralpe-Schmiedtobel zurück nach Innerbraz.
  • Eine anspruchsvolle Wanderung: Lötsch-Malarsch-Masonalpe. Von der Masonalpe lohnt sich ein Abstecher zum Hohlen Stein. Für das Tal der Post wurde der Hohle Stein auf einer Briefmarker verewigt. Von der Masonalpe geht es weiter zum Roggelskopf (2284 m) oder zum Gwurfjoch und weiter zur Freiburger Hütte (1918 Meter Seehöhe).
  • Eine schöne Wanderung ist auch vom Talboden entlang vom Schmiedtobel zur Mustrinalpe (1450 m) über die „Rauer Staffel“ (1827 m) zur Freiburger Hütte; der Itonskop (2089) im Süden ist am besten über Dalaas zu erreichen, ebenso der Zwölferkopf im Süden (1843 m) über Dalaas; der Davennakopf (1708 m) im Süden ist über Stallehr (600 m) zu erreichen.

 

 

AUSSERBRAZ: 704 m und Radin, Bings: 610 m

Name

Ursprung rätoromanisch: „prates“=Wiese, später „Bradze“. Die Bezeichnung Außerbraz ist naheliegend weil die Ortschaft talauswärts liegt.

 

Geographie

Hier zeigt sich das Klostertal zwischen Mühletobel im Osten und Grubsertobel im Westen nördlich der Alfenz in voller Breite.

 

Geologie

Der Ort ist in eine beeindruckende Kulisse eingebettet: Gamsfreiheit (2211 m) und Drei Türme (1673 m) im Norden; Davennakopf (1708 m), Davenna (1881 m) und Zwölferkopf (1843 m) im Süden.

 

Geschichte

Außerbraz gehört zur Gemeinde Bludenz.

Die großen, flach geneigten Murschutt- und Schwemmkegel (Mühlebach, Bartelstobel, Winkeltobel Almatobel, Tschempatobel, Grubsertobel) aus dem Norden boten auf der Sonnenseite sehr günstige Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Entwicklung und für die Besiedlung.

 

Wirtschaft

Die flach nach Süden geneigten und ausgedehnten sonnigen Flächen boten und bieten sehr gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft.

Die Verlegung der Bahntrasse zwischen Innerbraz/Lötsch und Außerbraz/Radin in einen zwei Kilometer langen Tunnel wäre für die beiden Ortschaften eine große Entlastung. Die Planungen und politischen Diskussionen sind noch nicht abgeschlossen.

Die Steigung bei St. Leonhard war früher gefürchtet. Heute ist sie nur noch für Radfahrer etwas anstrengend.

 

Bedeutende Bauwerke

  • Bahnstation der Arlbergbahn

 

Natur und Kulturwanderungen (beispielhaft)

Alfenzweg, Arlbergweg, Jakobsweg, siehe auch Innerbraz